Literatur am Nachmittag

Der Stadtseniorenrat Tübingen e.V. veranstaltet
an jedem 1. Dienstag im Monat um 16.00 Uhr eine Lesung im

Luise Wetzel-Saal im Luise-Wetzel-Stift,
Beim Herbstenhof 15, 72076 Tübingen

Sind Sie an Literatur interessiert? Wollen Sie Autorinnen und Autoren aus der Region bei Lesungen aus ihren Werken selbst einmal hören? Kommen Sie lieber nachmittags statt abends? Dann laden wir Sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei!

Für Honorarkosten im Jahre 2020 fehlen uns noch 700,– €. Wollen Sie sich nicht durch eine Spende daran beteiligen?

Spenden können Sie hier: https://betterplace.org/p66783

Am Dienstag, 07. April 2020

Wolfgang Kirschner

liest der für seine Glossen und Erzählungen bekannte Tübinger Autor Wolfgang Kirschner  in der Reihe „Literatur am Nachmittag“ im Luise-Wetzel-Stift Prosatexte und Gedichte zum Frühling.

Endlich Frühling!

Aber kann man denn Anfang April wirklich sicher sein, dass der lang Herbeigesehnte sich nun häuslich niederlässt? Und was, wenn er diesmal gar nicht kommt, weil er aufgehalten wurde? Aber nein, es gibt Anzeichen, die uns hoffen lassen: coole Jungs etwa, die im Auto durchs Fachwerkstädtle wummern, dass sich die Balken biegen; Kinder, die ihre Zimmer auf Gehwegen ausbreiten und es Flohmarkt nennen; Hausfrauen, die beherzt zum Fensterleder greifen … Und bald ist ja Ostern, spätestens da muss der Lenz sowieso Flagge zeigen. Das meint zumindest der Autor Wolfgang Kirschner, der seine Frühlingstexte längst im Gepäck hat.

Muss leider ausfallen.

Am Dienstag, 05. Mai 2020

liest Gertrud Scheuberth

aus ihrem neuen Buch: „Das blaue Gehwegschild-Ein Vaterbild zerbricht“. Sie schildert in kurzen Kapiteln eine vordergründig idyllische Nachkriegskindheit und -jugend und nähert sich dabei der Frage „Bin ich ein Täterkind?“ im Spannungsfeld von literarisch gestalteter Erinnerung und Recherche. Gertrud Scheuberth lebt und arbeitet seit dem Studium in
Tübingen als Lehrerin, ist jetzt im Ruhestand.

Muss leider ausfallen.

Am Dienstag, 02. Juni 2020

liest Olaf Nägele

aus seinen Kurzgeschichten „Da schwätzed mir net lang!“. Er ist ein knitzer, schwäbischer Dichter, in Esslingen 1963 geboren und dort auch wohnhaft. Es geht ihm um die zwischenmenschliche Kommunikation, die nicht unbedingt eine Stärke der Schwaben ist, um Einblicke in die schwäbische Seele, gut verpackt in tief- bis irrsinnigen
Dialogen und skurrilen Geschichten.