Literatur am Nachmittag

Der Stadtseniorenrat Tübingen e.V. veranstaltet
an jedem 1. Dienstag im Monat um 16.00 Uhr eine Lesung im

Luise Wetzel-Saal im Luise-Wetzel-Stift,
Beim Herbstenhof 15, 72076 Tübingen

Sind Sie an Literatur interessiert? Wollen Sie Autorinnen und Autoren aus der Region bei Lesungen aus ihren Werken selbst einmal hören? Kommen Sie lieber nachmittags statt abends? Dann laden wir Sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei!

Am Dienstag, 7. August 2018 um 16.00 Uhr

liest Holle Elke Nast aus „Abenteuerliche Reise“.

Eine spannende Geschichte für die Ferienzeit. Man liest und kann nicht mehr aufhören, man träumt sich ins Land von tausend und einer Nacht. Wer dieses Land selber schon besucht hat, fühlt seine Erlebnisse bestätigt, wer diese Reise noch nicht gemacht hat, meint, er sei jetzt dort gewesen, man empfindet eine neue Sehnsucht, wer erschöpft ist, fühlt sich genesen.

Am Dienstag, 4. September 2018 um 16.00 Uhr

liest Hans Staiger aus  „Späte  Lese“:

Erinnerungen und Gedichte an seine Kindheit in der Nachkriegszeit, auch wie er „der Stasi ins Netz ging“ oder den Sohn von Adolf Eichmann traf. Zum Teil liegen Gedichte, auch kurze, tagelang oder sogar wochenlang auf dem Tisch, bis mir die richtige Formulierung einfällt“, sagt Hans Staiger. „Andere sind nach einem Tag fertig.“ (Schwäbisches Tagblatt)

Am Dienstag, 2. Oktober 2018 um 16.00 Uhr

liest Walle Sayer Texte über Kindheit und Alter aus „Was in die Streichholzschachtel passt. Feinarbeiten“.

Es ist nicht viel, was in eine Streichholzschachtel passt. „Die abgekaute Veilchenwurzel. Ein vertrockneter Libellenflügel. Der versteinerte Stielrest einer Seelilie. Die Gedenkmünze des plattgewalzten Pfennigs. Ein Kirschkern. Ein verlorenes Knopfauge. Das Glöckchen von einem Narrenkleid.” (Walle Sayer)

Am Dienstag, 6. November 2018 um 16.00 Uhr

liest Olaf Nägele aus seinen Kurzgeschichten „Da schwätzed mir net lang!

Er ist ein knitzer, schwäbischer Dichter, in Esslingen 1963 geboren und dort auch wohnhaft. Es geht ihm um die zwischenmenschliche Kommunikation, die nicht unbedingt eine Stärke der Schwaben ist, um Einblicke in die schwäbische Seele, gut verpackt in tief- bis irrsinnigen Dialogen und skurrilen Geschichten.

Am Dienstag, 4. Dezember 2018 um 16.00 Uhr

liest Peter Prange aus seinem Roman „Unsere wunderbaren Jahre

„Unsere wunderbaren Jahre“ erzählt eine Familiengeschichte in der Nachkriegszeit. Es geht um das Leben dreier Fabrikantentöchter, die ihren Weg suchen. Sie haben ganz andere Träume als der Vater, der die Firma in die Hände der Töchter geben möchte. Peter Prange lässt die Nachkriegszeit vom Beginn der D-Mark bis zur neuen Euro-Währung in starken Farben aufleben.