Literatur am Nachmittag

 

 

Der Stadtseniorenrat Tübingen e.V. veranstaltet
an jedem 1. Dienstag im Monat um
16.00 Uhr eine Lesung im

Luise Wetzel-Saal im Luise-Wetzel-Stift,
Beim Herbstenhof 15, 72076 Tübingen

 
Sind Sie an Literatur interessiert? Wollen Sie Autorinnen und Autoren aus der Region bei Lesungen aus ihren Werken selbst einmal hören? Kommen Sie lieber nachmittags statt abends? Dann laden wir Sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei!

Am Dienstag, den 7. November 2017 um 16.00 Uhr, liest Holle Elke Nast „Allgäuer Geschichten“.

 

   

Leider mussten wir vor einigen Tagen erfahren, dass der Autor Thomas Vogel gestorben ist. Er wollte am 7. November bei uns aus seinem Buch „Hinter den Dingen“ lesen. Wir konnten Frau Holle Elke Nast gewinnen, an seiner Stelle zu lesen.

Die „Allgäuer Geschichten“ Geschichten stehen in dem Kindheitsbuch "Kaleidoskop Ole Hoop, eine ungewöhnliche Kindheit unter dem Rubihorn in Kriegs- und Nachkriegszeiten".

Die Kriegskindheit von Holle Elke Nast ist in gewisser Weise der Peter Roseggers vergleichbar. Sie hat vor dem Medizinstudium ein landwirtschaftliches Praktikum absolviert. Sie war Schul- und Heimärztin, zuletzt an der Waldorfschule in Tübingen. Ihre Bücher sind im Verlag Möllmann (www.chmoellmann.de/) herausgekommen.

 

 
Am Dienstag, 5. Dezember 2017 liest Gabriele Huber aus „Kriegerles und Geigenspiel – Geschichten aus der Nachkriegszeit“
 

   

Sie ist weder Journalistin noch Historikerin. Trotzdem hat Gabriele Huber, die gelernte Diplompädagogin, jetzt ein echtes Geschichtsbuch geschrieben. Genauer gesagt: Ein Buch voller Geschichten, in denen das alte Tübingen wieder lebendig wird mit dem Rappschüle, dem Raupengymnasium und dem Jakobskirchen-Kies. Manche Geschichten sind traurig, wie die vom „Rosele“, das keine Trauben mehr essen wollte und plötzlich in der Nacht starb, andere klingen fast nach Bullerbü, wie die Geschichte vom Streit in der Schule, als die Zöpfe der Mitschülerin ins Tintenfass geklemmt wurden. (Text: Schwäbisches Tagblatt)

In ihrem beruflichen Leben war Gabriele Huber Kreisjugendpflegerin und kommunale suchtbeauftragte. So kannte sie viele Tübinger „Leute“, die Interessantes erzählen konnten. Herta Däubler-Gmelin und Albrecht Kroymann, Margot Hamm und Gerhard Dieterle, Brigitte Gugel, Elisabeth Frate und Gerd Weimer.

„Zwei Jahre lang führte sie immer wieder Interviews mit ihren Zeitzeugen. „Das hat sehr viel Spaß gemacht“, stellte Huber fest. Wichtig war ihr, dass die Gesprächspartner absolutes Vertrauen zu ihr hatten. „Ich bin allen“, sagt sie, „mit großem Respekt begegnet.“ Auch diejenigen, die erst zögerten, haben schließlich eingewilligt und sehr offen geredet.“ (Text: Schwäbisches Tagblatt).
Diese Geschichten regen die eigenen Erinnerungen an, gleichgültig , ob man Tübinger ist oder nicht.

 

 

       

 

 

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